Unser Mirow heute:
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Mirow
hat knapp über 300 Einwohner. Es liegt im Landkreis Parchim und ist ca. 16
Kilometer von Schwerin entfernt. Hin und wieder wird unser Mirow mit dem anderen
Mirow Nähe der Müritz verwechselt. Es ist ein kleiner Ort mit dörflichem Charakter.
Hier kennt noch jeder jeden. Mirow hat eine freiwillige Feuerwehr, bestehendend
aus einer Männer-, Frauen- und Jugendwehr, eine sehr aktive Dorfgemeinschaft
und natürlich ein besetztes Storchennest. Versuche, ein Storchenpaar bei der
Feuerwehr anzusiedeln, schlugen fehl. Auch ein drittes Nest ist bis zum
vergangenen Jahr nicht besetzt worden.
Touristisch
bietet Mirow so einiges: Die Nähe der Lewitz gibt einem Ruhe und Entspannung.
Die angrenzenden und ausgebauten Radwege sorgen für die nötige Bewegung. Die
kurze Entfernung zur Landeshauptstadt und zur Ostsee bringen Abwechslung im
Urlaub.
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Charakteristisch
für das Lewitzdorf Mirow sind seine großen Linden am Straßenrand. Danach
wurde auch der Straßenname ausgesucht: Sollte es nun Lindenstraße oder Lindenallee sein – nein,
die Straße heißt „Unter den Linden". Ja,
über die Bezeichnung ihrer Straßen machten sich die Einwohner von Mirow
wirklich Gedanken. Auf dem „Kiekut“ (Ausguck) wohnen jene Leute, die fast über
Mirow hinweggucken können.
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Straße
"Unter den Linden". Die
Bäume wurden vor etwa 135 Jahren von dem Dorfschullehrer Kohagen und seinen
Schülern gepflanzt. Zu jeder Jahreszeit schmückt diese Allee unser
Straßendorf am Rande der Lewitz.
Der „Platz der Jugend“ erinnert an das Jahr
1977/78. Die damals 14- bis 19-jährigen
Jugendlichen schufen sich dieses schöne damalige Jugendclubhaus in
Eigeninitiative. So fuhren zum Beispiel die Jugendlichen in den Winterferien an
die nahegelegenen Karpfenteiche der Lewitz, um dort mit der Sense das
Schilfsrohr zur Dachdeckung selbst zu werben. Nach
der Wende wurde das Gebäude von der Kommune verkauft und als Gaststätte genutzt. Seit 2001 ist es ungewiss, was aus diesem
Haus wird. Sehr viele
Erinnerungen werden wach, wenn die Mirower durch das Dorf gehen. Noch heute schwärmen
die mittlerweile fast 50-jährigen junggebliebenen Mirower von dem Aufbau ihres
Jugendclubhauses und von den vielen Veranstaltungen.
Typisch für unser Lewitzdorf sind die liebevoll restaurierten
Strohdachhäuser, die direkt an der Dorfstraße stehen.
Wir
lassen die Kirche im Dorf: Denn wir haben eine! 2001
wurde die Orgel durch viele Spenden der Mirower wieder restauriert. Nun erklingt
diese zu Gottesdiensten. Und seit 2003 erstrahlt unsere Kirche am Heiligabend im
vollen Lichterglanz.
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| Die
Mirower Kirche, eine der hochwertigsten neugotischen Kirchenbauten im Schweriner
Umland. Sie wurde als Backsteinbau auf hohem Feldsteinfundament von 1842 bis
1845 nach einem Entwurf des Schweriner Landbaumeisters Ludwig Bartning erbaut.
1883 erfolgte die Fertigstellung des Kirchturms. |